|
O
|
actualis-Kurs
nline-Redaktion
Der Kurs Online-Redaktion
ist dem Inhalt von Web-Sites gewidmet.
Er bietet fundiertes Wissen
zum Verfassen, Aktualisieren und Präsentieren von
Texten und Bildern - medienspezifisch und
zielgruppengerecht.
Begriffe und ihre Definitionen
finden sich im Lexikon.
|
|
|
D
|
er Kurs
ist in 4 Teile gegliedert:
1
Journalistische Texte und Bilder
2 Der
Online-Text
3
Layout und Präsentation
4
Alternative Interfaces
|
|
|
1
|
Journalistische
Texte und Bilder
Der 1. Teil des Kurses
Online-Redaktion bietet eine allgemeine Einführung in
den Journalismus. Er ist den Besonderheiten von
journalistischen Texten und Bildern gewidmet.
Der Schwerpunkt liegt im
Aufbau und der Funktion journalistischer Texte. Diskutiert
werden die gängigen Formen in textbasierten Medien wie
Zeitungen, Zeitschriften, Newsletter usw. in gedruckter oder
elektronischer Form.
Diese können bei
audiovisuellen Medien wie Radio, Video und Fernsehen
variieren.
Der Kursteil "Journalistische
Texte und Bilder" bietet folgende Inhalte:
- Was sind
journalistische Texte und Bilder?
- Gewichtung:
das Wichtigste zuerst
- Textformen
- Text-Elemente
- Bild und
Legende
- Stil: die
journalistische Schreibe
|
|
|
1.1
|
Was sind journalistische Texte und Bilder?
Journalistische Texte dienen
der Information. Unterhaltung, Lesegenuss und sprachliche
Feinheiten sind sekundär.
Zudem handelt es sich um
Neuigkeiten. Die Aktualität der Information ist
folglich zentral. Das kommt im englischen Wort "news"
für Nachrichten zum Ausdruck. Und was bereits in den
traditionellen Medien selbstverständlich ist gilt erst
recht fürs Internet.
Die Besonderheit eines
Ereignisses ist das dritte und vielleicht wichtigste
Kriterium journalistischer Inhalte. Eine über
100-jährige Definition bringt dies auf den Punkt: John
B. Bogart, ein Lokalredaktor bei der US-Zeitung "Sun", soll
es gewesen sein, der 1880 "News" folgendermassen definiert
hat: "When a dog bites a man, that's not news, but when a
man bites a dog, that's news."
News sollen möglichst
rationell und trotzdem umfassend vermittelt werden.
Findet der Leser nicht genau die Informationen, die er
aufgrund des Mediums, des Titels, Aufmachung oder Bilder
erwartet, ist er vom Text enttäuscht.
Deshalb müssen Aufbau,
Gliederung, Textelemente und Layout auf die Grundaufgabe der
effizienten Information ausgerichtet werden.
Journalistische
Grundsätze, resp. das journalistische
Selbstverständnis und die medialen Rahmenbedingungen
prägen den Output stark:
- Publikation in einem
Massen-Medium
Journalistische Texte werden in Massenmedien
publiziert. Ein Massenmedium hat in der Schweiz gem.
Gesetz regelmässig zu erscheinen.
Es ist seinen RezipientInnen (BenutzerInnen)
gewöhnlich in seiner publizistischen Ausrichtung
bekannt und informiert in einem Impressum über die
Macher sowie die Besitzverhältnisse und
Beteiligungen. Printmedien veröffentlichen darin
ebenfalls ihre Auflage.
Zudem verfügen die meisten Redaktionen über ein
Statut. Die LeserInnen können sich also zumindest
ein grobes Bild vom Medium verschaffen.
- Objektivität
Obwohl unerreichbar ist die Objektivität das wohl
wichtigste Primat im Journalismus. Bereits die
Entscheidung, über ein Ereignis zu berichten oder
nicht, ist eine Wertung und damit subjektiv. Wohl bleibt
also absolute Objektivität unverwirklichbares Ideal.
Trotzdem hilft die Beachtung folgender Punkte auf dem Weg
dahin:
- nur korrekte
Fakten im Artikel
- Vollständigkeit
und Ausgewogenheit (Berücksichtigung aller
Parteien und Aspekte in kontroversen
Themen)
- Abtrennung von
Kommentar (vgl. nächster
Absatz)
- Kommentar
abtrennen
Objektiver Bericht und Kommentar sollen getrennt werden.
Kommentierende Titel und Textpassagen gehören nicht
in einen Artikel. Denn dieser ist allein der objektiven
Informations-Vermittlung verpflichtet. Kommentierendes
gehört folglich in ein eigenes Gefäss
ausgegliedert und gekennzeichnet als:
- Kommentar (rel. kurz und
immer in Verbindung mit einem objektiven Artikel zum
Thema)
- Kolumne (gemischte Form
aus Kommentar und Informationen)
- Leitartikel (Standpunkt
der Redaktion, meist in Verbindung mit einer
Aufforderung, z.B. betr. einer
Abstimmungsvorlage)
- Editorial
(Begrüssung des Publikums und Einleitung in
Themen des Mediums)
- Glosse (witzige,
ironische und entlarvende Form von
Kommentar)
- Kritik (Rezension) im
Kultur-Bereich
|
|
|
1.2
|
Gewichtung:
das Wichtigste zuerst
Ein journalistischer Text
beginnt mit dem Wichtigsten und dem und dem Neuen. Er ist
nicht chronologisch aufgebaut. Auch die weiteren Aspekte
werden werden in Reihenfolge ihrer Wichtigkeit
aufgeführt.
Am Schluss folgen
Hintergründe, Nebensächliches und eventuell die
Vorgeschichte. Gerade die Vorgeschichte wird häufig
fälschlicherweise an den Anfang eines Artikels gesetzt.
Damit langweilt man bloss die Leser, statt möglichst
schnell zur Sache zu kommen.
Ausnahmen gibts
natürlich auch von dieser Regel. Sie werden im
anschliessenden Kapitel Textformen ausführlich
diskutiert. Hier nur ein paar Hinweise: Reportagen beginnen
häufig mit einem Stimmungsbericht (vgl. auch Feature).
Interviews, Kommentare, Leitartikel und Kolumnen haben nicht
in erster Linie informativen Charakter, sondern
kommentierenden. Sie sind deshalb anderen Regeln
unterworfen.
|
|
|
1.3
|
Textformen
Je nach Medium, Wichtigkeit
der Information und Intention des Autors stehen verschiedene
journalistische Gefässe zur Verfügung (neben den
erwähnten kommentierenden Formen):
- Nachricht/Meldung
Die kürzeste Textform, max. 20 bis 30
Zeitungs-Zeilen (ca. 600-900 Zeichen). Die Nachricht hat
rein informativen Charakter. Häufig bedarf sie wegen
ihrer Kürze keines Leads.
- Bericht
Der Bericht ist der grössere Bruder der Nachricht.
Er berichtet sachlich von einem Ereignis. Er hat
normalerweise einen Lead am Anfang des Texts, um diesen
zusammenzufassen und gleichzeitig die Leser "in den Text
hineinzuziehen".
- Interview
Der Journalist beschränkt sich auf das Stellen von
Fragen und kann das Thema nicht mit eigenen Worten
bewerten oder beschreiben. Lediglich ein Lead oder eine
kurze Einleitung führen ins Interview ein. Ein
gelungenes Interview ist ein echtes Gespräch
zwischen Journalist und Interviewtem. Die Antworten
werden in nachfolgenden Fragen aufgenommen, vertieft,
verifiziert. Bei oberflächlichen Antworten wird
nachgehakt.
Die Gefahr - auch eines noch so kritisch geführten -
Interviews ist, dass man statt jemanden zu entlarven ihm
eine ungewollte Plattform zur Verbreitung von
möglicherweise extremem Gedankengut
bietet.
- Feature
Die Grenze zwischen Feature und Reportage ist fliessend.
Beide - v.a. aber das Feature - bieten einen Wechsel
zwischen anschaulicher Beschreibung und eher abstrakter,
recherchierter Hintergrund-Information. Beim Feature ist
diese Veranschaulichung (Übersetzung von
"feature") Hauptzweck und macht die trockenen Angaben
erst richtig aufnehmbar. Die Schilderungen "ziehen" die
Leser zu Beginn in den Text hinein und lockern diesen als
Einschübe auf.
Man spricht auch vom "Anfietschern" eines Artikels.
Gemeint ist damit ein kurzer Stimmungsbericht zur
Einführung und/oder Auflockerung eines trockenen
Themas.
- Reportage
Die Reportage gilt oft als Krönung des Journalismus.
Eine Reportage ist ein Erlebnisbericht. Der
Reporter ist "vor Ort" und lässt in seinem Beitrag
die Leser oder Zuschauerinnen am Geschehen teilhaben. Es
geht jedoch nicht um die Subjektivität des
Berichtenden, sondern um eine möglichst authentische
und wahrheitsgetreue Berichterstattung.
- Anriss
Der Anriss steht eigentlich ausserhalb der oben
erwähnten Textformen. In Print-Medien ist er auf der
Titelseite platziert. Als Zusammenfassung eines
grösseren, weiter hinten in der Zeitung/im Magazin
stehenden Artikels macht er auf diesen aufmerksam. In
Online-Medien sind die Anrisse wegen des knappen Platzes
sehr kurz, beschränken sich meist auf den
Lead
oder sogar nur den Titel.
|
|
|
1.4
|
Text-Elemente
Die meisten in der Folge
aufgeführten Text-Elemente dienen der Navigation durch
den Text und der möglichst rationellen
Informations-Vermittlung. Sie haben diese Funktion ebenfalls
in Printmedien. Im Online-Bereich sind sie der schlechten
Überblickbarkeit wegen noch wichtiger. Besondere
Beachtung verlangen sogenannte Mikrotexte.
- Kopfzeile, Spitzmarke,
Untertitel
Kopfzeile und Spitzmarke sind synonym. Sie stehen
beide über dem Titel. Gleich wie auch der Untertitel
haben sie die Funktion, den Titel zu
erläutern. Für gewöhnlich sind sie
sachlich gehalten, im Gegensatz zum emotionalen oder
sogar reisserischen Titel (je nach Stil des Mediums). Sie
geben die Möglichkeit, die knappe Botschaft des
Titels auszuführen, weiteren Aspekte
einzubringen.
- Titel
Mit dem Titel "verkauft" der oder die Schreibende den
Text. Im Ringen um die Aufmerksamkeit der Lesenden
(online noch wichtiger als in Printmedien!) soll der
Titel einerseits sagen, worum es beim Artikel geht und
gleichzeitig auf den Text aufmerksam machen.
Variierende Titelgrössen sind bei
Online-Medien weniger entscheidend als im Print. Es
reicht bereits, einen Text an den Anfang einer Seite zu
stellen, um ihm Gewicht zu verleihen. Im Print wird
dagegen mit vielen verschiedenen Grössen gearbeitet.
Auf Homepages (also den Eingangsseiten eines
Online-Mediums) mit vielen verschiedenen Text-Anrissen
kommen höchstens zwei oder ev. drei
Titelgrössen vor.
- Mikrotexte
Jakob Nielsen hat in einem seinem Newsletter (->
Alertbox:
Microcontents) auf
die besondere Bedeutung von "Microcontents" in
Online-Medien hingewiesen. Denn sie werden oft aus ihrem
Zusammenhang gerissen. Ein Titel kann auf einer
Zeitungsseite zusammen mit Spitzmarke und Bild Sinn
machen. Durch eine Suchmaschine aus diesem Ensemble
herausgerissen bleiben von einem Titel wie "Sein letzter
Kampf" nur noch die Emotionen übrig. Mangels
Zusatzinformationen wird der zuvor spannende Titel
unattraktiv.
Titel und andere Mikrotexte müssen deshalb
umformuliert und meist versachlicht werden, wenn man sie
aus ihrem Umfeld nimmt und z.B. auf eine Homepage, in
eine Linkliste oder Betreff-Zeile eines E-Mails
setzt.
- Lead
Der Lead fasst den Artikel zusammen, ohne jedoch
allzu viel vorweg zu nehmen. Denn wie auch der Titel soll
der Lead zum Weiterlesen animieren.
Ein beliebter Trick ist deshalb, beim Lesenden am Ende
des Leads eine Frage oder ein offenes Problem auftauchen
zu lassen. Die Antwort liefert die Lektüre des
Artikels. Das sollte aber nur in Ausnahmefällen eine
explizite Frage mit Fragezeichen sein.
- Absatz
Absätze müssen in Online-Texten generell
viel kürzer gehalten werden als in Print-Medien. In
amerikanischen Web-Zeitungen und -Magazinen sind
Absätze von nur einem Satz keine Seltenheit. Man
sollte sich auf einen Gedanken oder Aspekt pro Absatz
beschränken. Auch hier hilft wieder die beim Lead
erwähnte "Frage-Technik", die Leser bei der Stange
zu halten, d.h. zum nächsten Absatz
überzuleiten.
- Zwischentitel
Zwischentitel gliedern den Text und verschaffen
Überblick. Ein Zwischentitel dient zudem dazu, ein
neues Thema des Artikels einzuführen.
- Autorenangabe
Artikel brauchen nicht unbedingt gezeichnet zu
werden. Trotzdem zeichnen die meisten Medien ihre
Artikel, wenn auch nicht immer persönlich, sondern
mit einem Kürzel für das Medium als ganzes oder
beispielsweise mit "Red." für Redaktion. Als
Kennzeichnungen sind sowohl Kürzel (Initialen) wie
auch ganze Namen (immer Vor- und Nachname) möglich.
Ob die Autorenangabe am Anfang des Texts, am Ende, oder
sogar als Ober-, Untertitel oder im Lead steht, ist
Geschmackssache.
- Quote
Ein Quote (engl. Zitat) ist eine kurze, direkte Aussage
eines Informanten - zum Beispiel ein kerniger Satz aus
einem Interview. Dieser wird typographisch hervorgehoben,
meist deutlich grösser und fett gesetzt, sowie ev.
zwischen überdimensionale Anführungszeichen
oder Linien gestellt. Zwei, drei solche Quotes
können beispielsweise das Layout eines Interviews
auflockern.
|
|
|
1.5
|
Bild und
Legende
Journalistische Bilder haben in
erster Linie dokumentarischen Charakter. Nicht der
künstlerische Aspekt steht im Vordergrund: Politiker
werden beim Händeschütteln gezeigt, in Flammen
stehende Häuser, die Einfahrt des Zugs in den neuen
Bahnhof.
Bild
Trotzdem müssen
Pressebilder attraktiv sein. Ohne sie sähen die meisten
Medien trostlos aus. Studien haben zumindest für
Print-Medien immer wieder belegt, dass bebilderte Artikel
eine höhere Aufmerksamkeit beim Publikum
geniessen. Mit einem guten Bild und einem knackigen Titel
ist der Artikel schon halb gelesen.
Meist handelt es sich bei
Bildern um Fotos. Zum Glück pflegen aber viele
Medien noch immer die Karikatur und das
Computer-Zeitalter hat die Grafiken gebracht. Gerade
eine Karte oder ein Situationsplan können sehr
aussagekräftig sein. Online-Medien arbeiten zudem sehr
viel mit Symbolen (Icons) und Logos. Und
Gerichtsberichte können wegen des Fotografierverbots
meist nur mit Handzeichnungen illustriert werden. Die
Auswahl ist also gross und sollte ausgeschöpft
werden.
Ob man Bilder farbig oder
schwarzweiss publiziert, ist eine Frage des Geschmacks, der
Mode und der Ausrichtung eines Mediums. Zeitungen haben sich
nach der Farbeuphorie wieder vermehrt dem Schwarzweissbild
zugewandt.
Bildlegende
Die Bildlegende
beschreibt das Bild, datiert es und
benennt abgebildete Personen. Dabei muss immer klar
hervorgehen, welche Person wie heisst, z.B. indem die
Personen von links nach rechts benannt werden und das in der
Legende auch so vermerkt ist.
Die Legende steht unter oder neben einem Bild, sehr selten
auch darüber. Linksstehende Legenden setzt man
rechtsbündig, rechtsstehende linksbündig. Beides
meist im Flattersatz, also nicht im Blocksatz.
Meist ist in der Bildlegende
auch der Bildautor vermerkt.
|
|
|
1.6
|
Stil: die
"journalistische Schreibe"
Das Thema "Schreibstil" ist
sehr umfassend und persönlich zugleich. Der Schreibstil
ist Zeitströmungen unterworfen und hängt vom
publizierenden Medium sowie Thema und Textform ab. Trotzdem
gibt es so etwas wie einen einheitlichen journalistischen
Stil.
Er kann hier nur ansatzweise diskutiert werden (hervorragend
hierzu ist "Deutsch
für Profis" von Wolf Schneider):
- Zeitgemässe
"journalistische Schreibe" ist sachlich gehalten
und verzichtet auf blumige Ausschmückungen. Motto:
Weniger ist mehr.
- "Journalisten sind
überall dabei, gehören aber nie dazu" - dieser
Leitspruch prägt den Schreibstil. Nur ausnahmsweise
bringen sich Journalisten deshalb selbst in den Text ein;
sie schreiben praktisch nie in der Ich-Form.
- Aktive Verben
bringen Dynamik in den Text, passive Formen sowie die
exzessive Verwendung des Wörtchens "man" wirken
langweilig.
- Synonyme wirken
lebendiger als Wiederholungen des selben Worts. Besonders
markante Begriffe dürfen nicht mehr als ein Mal in
einem Text vorkommen, sonst werden sie penetrant
("penetrant" ist so ein markantes Wort).
Eine Ausnahme von dieser Regel bilden schwierig zu
verstehende Texte wie etwa im Wissenschaftsjournalismus.
Hier sollte man Fachausdrücke erklären und im
Rest des Artikels identisch wiederverwenden.
- Füllwörter
wie aber, doch, jeweils, immer, dennoch usw. belasten den
Text unnötig und blähen ihn auf. Sie
können fast immer vermieden werden - und sollten
auch.
- Adjektive sind meist
ebenfalls unnötig. Besser ist, präzise
Substantive und Verben zu suchen, die keine
präzisierenden Adjektive brauchen.
- Namen von Personen
werden immer mit Vor- und Nachname angegeben. Anreden wie
Herr/Frau und Titel wie Doktor werden weggelassen, ausser
sie liefern eine Zusatzinformation.
Beispiel: "Rechtsprofessor Fritz Müller erstellte
ein Gutachten." Der Fritz Müller ist vom Fach. Aber
nicht: "Dr. Fritz Müller wurde in den Verwaltungsrat
gewählt."
- Ausrufe- und
Fragezeichen werden so wenig wie möglich
verwendet. Insbesondere Ersteres ist in einem
journalistischen Text tabu.
- Wichtig für den Stil
sind auch die journalistischen Grundsätze aus
Kapitel
1.1 wie die
Abtrennung von Kommentar, Objektivität
usw.
- Nicht zum guten
journalistischen Stil gehört indes eine oft zu
beobachtende Schnoddrigkeit und Überheblichkeit, die
leider vielen Journalisten eigen ist. Sie zeigt sich auch
in einer übertriebenen Verwendung von
Fremdwörtern, mit denen der Autor sein Fachwissen
unter Beweis stellen will.
|
|